Wenn Sensoren Mikrobewegungen erkennen und Algorithmen kurze Pausen vom Sitzen richtig deuten, bleibt das Licht an, die Temperatur stabil und der Arbeitsplatz angenehm. Kein hektisches Winken, kein Klick-Marathon. Stattdessen entsteht der Eindruck, der Raum verstehe Absichten und reagiere wertschätzend.
Präsenzsignale, Belegungsquoten und Aufenthaltsdauern lassen sich zu belastbaren Lastprofilen verdichten. Daraus entstehen Regeln, die Lüftung, Heizung, Kühlung und Beleuchtung punktgenau steuern. Mit Vorhaltzeiten, Hysterese und Grenzwerten bleibt es komfortabel, während der Verbrauch konsequent und nachvollziehbar sinkt.






Kurze Bewegungspausen bedeuten nicht automatisch Abwesenheit. Rolling-Buffer, Mindestdauer, Schwellenfenster und Mehrsensor-Mehrheiten stabilisieren Entscheidungen. Ein Logging der abgelehnten Auslöser hilft, Muster zu erkennen und Filter zu verfeinern, ohne die Reaktionsfreude komplett auszubremsen. Sichtbare Statusanzeigen erklären Entscheidungen unmittelbar.
Belegungsmuster lassen sich zu Stunden- und Wochensignaturen verdichten. Das ermöglicht bedarfsorientierte Reinigung, vorausschauendes Lüften vor Besprechungen und sanftes Licht-Ramping vor Ankunft. Prognosen bleiben erklärbar, wenn Modelle einfache Features nutzen und Rückkopplung kontinuierlich berücksichtigt wird. So wächst Vertrauen in Automatik.