Präsenzsensoren, Akustikmuster und feine Helligkeitsverläufe erzählen gemeinsam eine Szene, die weit mehr sagt als ein einzelner Auslöser. Wenn leises Scharren, kurze Bewegung und gedämpftes Licht zusammenfallen, entsteht ein wahrscheinlicher Kontext, etwa Aufstehen vor Sonnenaufgang. Wir zeigen, wie Sie Sensordaten glätten, Artefakte erkennen, Schwellen dynamisch anpassen und aus mehreren Quellen robuste Evidenz bauen, ohne die Reaktionszeit zu verlieren oder das System unnötig zu verkomplizieren.
Kontext entsteht, wenn Raumtypen, Tagessegmente und Nutzergewohnheiten in ein leicht interpretierbares Modell gegossen werden. Statt starrer Regeln helfen Zustandsmaschinen mit weichen Übergängen, Wochenmuster mit Ausnahmen und Ereignisfenster, die kurze Lücken tolerieren. So begreift Ihr System, dass die Küche am Abend gesellige Wärme braucht, nachts jedoch minimale Beleuchtung. Wir erläutern praktikable Modellierungsansätze, die realen Alltag respektieren, flexibel wachsen und trotzdem auditierbar bleiben.